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AutoLegenden - Henry Ford - Dokumentationüber Henry Ford

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Published by Sipaj in Ford
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Description

"Nicht mit Erfindungen, sondern mit Verbesserungen macht man ein Vermögen". Als Henry Ford sein erstes Automobil, das sogenannte "Quadricycle" - mit vier Fahrradreifen - baut, fahren in Europa schon Hunderte Autos. Auch wenn Ford nicht das Automobil erfunden hat, so ist er doch finanziell wesentlich erfolgreicher gewesen, als die großen europäischen Erfinder wie Nicolaus Otto, Gottlieb Daimler oder Rudolf Diesel.

Henry Ford hat nicht nur die Herstellung von Automobilen revolutioniert - er hat auch die Art nachhaltig verändert, wie Milliarden Menschen arbeiten und konsumieren.

Manche Soziologen behaupten, Henry Ford hat die Gesellschaft mehr verändert als viele Staatsoberhäupter zusammen.

Gefertigt hatte Ford sein erstes Auto in seiner Freizeit. Tagsüber war er Ingenieur bei Thomas Edison - mit dem ihn zeitlebens eine enge Freundschaft verband - abends baute er an seinen Innovationen. 1899 gründete der Bauernsohn Ford die Detroit Automobile Company, doch nur ein Jahr und nach nur 20 gebauten Fahrzeugen musste die Firma Konkurs anmelden. Hartnäckigkeit war eine der bestimmenden Eigenschaften von Ford: 1903 gründete er mit elf weiteren Investoren die Ford Motor Company. Mit einem neu entwickelten Auto bewies er bei einer Vielzahl von Auto-Rennen die Leistungsfähigkeit und machte die Marke "Ford" zu einem Begriff in den USA.

Arbeit am Fließband: monoton und auszehrend Inspiriert durch die Schlachthöfe Chicagos, in denen die Produktion von Fleisch arbeitsteilig geleistet wurde, führte Ford - oder besser gesagt sein kongenialer Ingenieur József Galamb - bei der Fertigung des legendären T-Models 1913 die Fließbandarbeit ein. Jeder Arbeiter machte nun immer wieder dieselben Handgriffe - die Arbeit wurde monoton und dennoch auszehrend. Eine Ausbildung brauchten die Fließbandarbeiter dazu nicht. Die Produktionsleistung seiner Fabriken vervielfachte sich schlagartig: Ford senkt die Herstellungszeit für ein Auto von zehn Stunden auf eine Halbe und die Kosten pro Stück von 850 auf 300 Dollar. Das Automobil wurde für viel breitere Schichten interessant. Henry Fords Traum war, dass sich jeder Amerikaner ein Auto leisten kann.

Ford schuf sich seinen Absatzmarkt Dafür hob er die Löhne seiner Arbeiter auf fünf Dollar die Stunde an – die Konkurrenz bezahlte nur einen Bruchteil. Das war nach Fords eigener wiederholter Aussage wirtschaftliches Kalkül: Er wollte nicht nur die finanzielle Situation seiner Arbeiter verbessern, sondern die Kaufkraft der Arbeiterschaft massiv stärken. Ford schuf sich seinen eigen Absatzmarkt für seine massengefertigten Produkte - lange Zeit die Grundlagen der Konsumgesellschaft (von dessen Kritikern auch "Fordismus" genannt).

Die Menschen beten: "Gelobt sei Ford am Lenkrad" In 19 Jahren baute Ford 15,5 Millionen "T- Modelle" - erst 60 Jahre später vom VW Käfer als meist verkauftes Auto aller Zeiten abgelöst. Innerhalb weniger Jahre steigt Ford zum bewunderten Industrie-Tycoon und Dollar-Milliardär auf. Seine Fabriken sind weltweit die größten - Ford investiert kräftig in die Werbung und in die Zulieferindustrie. Die Konkurrenz übernimmt seine Produktionsweise, die nicht nur auf die Automobilindustrie beschränkt bleibt. Der Farmersjunge Ford legte den Grundstein für die amerikanische Konsumgesellschaft.

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